9 Tipps zur höheren Produktivität

Viele von uns verwalten und produzieren ihre Nischenseiten als Nebenverdienst. Da bleibt meist neben dem Hauptberuf wenig Zeit. Trotzdem ist es wichtig, daß die Seiten auf einem aktuellen Stand bleiben und immer wieder ein Update bekommen. Nur so stellt sich früher oder später der Erfolg ein. Wichtig ist die vorhandene Zeit möglichst effizient und produktiv einzusetzen und somit eine hohe Produktivität zu erreichen. Eine optimale Selbstorganisation ist dafür die notwendige Grundlage. Ich habe 9 Tipps aufgeschrieben, anhand welcher man seine Produktivität mit wenig Aufwand erhöhen kann. Zu Beginn ist es übringens ganz normal und auch nicht schlimm, daß man in alte Verhaltensmuster zurückfällt. Es braucht einige Zeit und Ausdauer, aber es wird sich lohnen.

1. Fühle dich wohl an deinem Arbeitsplatz

Eines vorne weg. Die Grundlage für gute Arbeit ist, daß du dich in deiner Arbeitsumgebung wohl fühlst. Dazu gehört der aufgeräumte Bürotisch, ein bequemer Stuhl, das Equipment wie auch die angenehme Umgebung. Sorge für viel Licht an deinem Arbeitsplatz. Dann stellst du vielleicht einige Photos auf oder wenn du Pflanzenliebhaber bist, platzierst du eine in der Nähe. Sorge aber auch dafür, daß dein Computer optimal eingerichtet ist. Chaos auf dem Desktop kann zu Ablenkung führen.

2. Sorge für Ordnung auf dem Bürotisch

Der Hintergrund dieses Grundsatzes ist ganz einfach. Jeder arbeitet wohl lieber in einer aufgeräumten Umgebung wie im Chaos. Darum sollte der Arbeitstisch übersichtlich und ordentlich sein.
Ich habe für unterschiedliche Arbeitspakete bei welchen ich über ausgedruckte Dokumente verfüge, jeweils eine Arbeitsmappe erstellt. So liegen keine losen Blätter rum. Bevor ich mit der Arbeit beginne hole ich die benötigten Dokumente hervor, damit diese griffbereit sind.

3. Plane feste Arbeitszeiten

Wem passiert es nicht… man möchte am Abend einige Texte schreiben, bekommt einen Anfruf vom Kollegen und schon sitzt man im nächsten Biergarten. Die Ernüchterung kommt auf dem Weg nach Hause, wenn man daran denkt, was man wieder nicht erreicht hat. Um solchen Situationen auszuweichen, sollte man sich feste Arbeitszeiten einplanen. Nimm dir zum Beispiel vor zweimal die Woche abends für drei Stunden zu arbeiten. Trage diese Blöcke als festen Termin in deinen Kalender ein und halte dich auch daran.

4. Pendenzenliste, mein Freund und Helfer

Die Taskliste ist das zentrale Element in der Aufgabenplanung. Ohne irrt man unkontrolliert im Aufgabendschungel umher und weiss nie genau was noch zu machen ist. Persönlich hab ich begonnen für jede Nischenseite eine separate Taskliste zu erstellen. Dort trage ich jeweils die seitenspezifischen Aufgaben ein. In eine weitere Liste kommen die allgemeinen Aufgaben. Dies kann zum Beispiel die Kündigung von einem Hosting sein oder ein Plugin, welches ich genauer anschauen möchte.
Um solche Pendenzenlisten zu erstellen kann man Stift und Papier nehmen oder man verwendet dafür ein Tool. Ich hatte in den vergangenen Jahren einige Tools angeschaut und bin bei ClickUp hängengeblieben. Es unterstützt mich bei meiner Arbeitsweise optimal und ist sogar noch kostenlos solange man es alleine verwendet.

5. Plane die Tage und setze Ziele

Beginne nicht zu arbeiten, bevor du nicht weißt was du erreichen willst. Erstelle dir zum Beispiel jeden Sonntagabend einen Arbeitsplan für die kommende Woche. Darin sollte stehen, an welchem Tag du welche Aufgaben erledigen möchtest. Im selben Gedankengang machst du auch einen Wochenrückblick. Konntest du in der vergangenen Woche Pendenzen nicht erledigen, dann werden diese auf den neuen Plan übertragen.
Durch die Planung bekommst du mit der Zeit auch besser ein Gefühl dafür, wie viel du in der zur Verfugung stehenden Zeit erledigen kannst. Das Ziel sollte sein, daß du möglichst viel erledigen kannst und möglichst keine Aufgaben in den neuen Wochenplan übernehmen musst.

6. Arbeite mit Checklisten

Für wiederkehrende Aufgaben sind Checklisten eine gute Unterstützung. Man kann dadurch schnell von Erfahrungen aus bereits getätigten Arbeiten profitieren und macht weniger Fehler. Ich nutze dafür ein Notiztool, in welches ich Abläufe stichwortartig eingebe. Die Fehlerquote sinkt und somit steigt die Produktivität.

7. Produktivität durch Musik

Falls du nicht bereits Musik bei der Arbeit hörst, solltest du dies versuchen. Dabei ist darauf zu achten, daß diese nicht ablenkend sein darf. Metal oder Techno ist für die meisten wohl nicht der richtige Musikstil während dem Texten. Leg dir eine Playlist an und teste was für dich die optimalen Lieder sind um dich zu unterstützen, jedoch nicht abzulenken. Eine gute Auswahl der Musik wird deine Kreativität und Produktivität beim Arbeiten steigern.

8. Pausen sind wichtig

Planst du Arbeitsblöcke von mehr als zwei Stunden, dann darf eine Pause nicht fehlen. Trink zwischendurch was oder gönn dir kurz frische Luft. Warst du schon den ganzen Tag durch deinen Hauptberuf am Schreibtisch, dann könntest du auch einige Gymnastikübungen machen um deinem Körper was Gutes zu gönnen.

9. Lege dein Handy während der Arbeit weg

Das Handy ist der Produktivitätskiller Nummer 1! Darum lege ich es grundsätzlich weg und schaue nur während Pausen drauf. Man verliert nicht nur viel Zeit indem man immer wieder auf das Smartphone schaut, sondern man ist danach auch unbewusst abgelenkt und verliert den Faden zur zuvor getätigten Arbeit. Aus diesen Gründen sollte das Handy während den Arbeitsphasen nicht dein ständiger Begleiter sein und lautlos sein. Am besten liegt es sogar in einem anderen Raum.
Das gleiche gilt übrigens auch für Emails. Diese müssen im Normalfall nicht innerhalb von wenigen Minuten beantwortet werden. Deshalb solltest du dir vornehmen, nur zum Beispiel jede Stunde oder in noch größeren Abständen in die Inbox zu schauen.

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